DHL Porto Druck / Einmal-Druck umgehen falls Fehler auftreten
Hallo zusammen,
ich habe vor einigen Tagen mein System auf Ubuntu 9.10 umgestellt. Nun wollte ich mal wieder eine Paket-Marke drucken, was bisher nicht ohne Umwege ging.
Bisher war es nötig unter CUPS eine Drucker-Klasse mit dem Namen „undefined“ zu erstellen und dort seinen Drucker als Mitglied hinzuzufügen.
Nun habe ich bei der neuen Ubuntu 9.10 Version festgestellt, dass dies ohne diesen Aufwand geht. Wahrscheinlich liegt es an der neuen Acrobat-Version die den unschönen Fehler beseitigt.
Jedenfalls habe ich mir die Frage gestellt ob ich die Paket-Marke nicht einfach in ein PDF-Dokument drucken kann mit Hilfe von CUPS-PDF.
Also habe ich mir erstmal das Paket „cups-pdf“ install: apt-get install cups-pdf
Dann habe ich einen neuen Drucker eingerichtet „System“ -> „Systemverwaltung“ -> „Drucker“.
Dort erscheint eine Auswahl wo man „CUPS-PDF“ als neuen Drucker auswählen kann.
Dieser neue Drucker muss nun als (systemweiter oder persönlicher) Standard-Drucker eingestellt werden.
Drückt man nun in dem DHL-PORTO-PDF auf den „Drucken“-Button so erscheint in seinem Home-Verzeichnis unter „PDF“ die Paketmarke als normales PDF-Dokument, das man nun beliebig oft drucken kann.
Natürlich kann die Paket-Marke nur einmal verwendet werden – ganz doof sind die ja von DHL nicht
Bluetooth mit Ubuntu 8.04 – out of the box
Ich bin begeistert, was die Ubuntu-Entwickler seit der letzten Version alles verbessert haben. Immer wieder stelle ich große Verbesserungen fest – wie auch die Bluetooth-Unterstützung für mein Nokia E65.
Eben stecke ich den Bluetooth-Stick von Sitecom das erste Mal an und Verbinde mein Nokia E65 via Bluetooth mit meinem Notebook. Und ohne irgendwelche weitere Software zu installieren kann ich das Filesystem des Mobiltelefons durchsuchen.
Noch bei der Version 7.04 musste ich die Obex-Unterstützung von Hand installieren und einrichten.
Wie man sieht kann man das Dateisystem nun in Nautilus bequem durchsuchen.
VirtualBox mit Windows XP unter Ubuntu Linux (mit USB für Microcontrollerprogrammierung)
Der ein oder andere hat bei der Installation einer Virtuellen Maschine bestimmt schon einmal festgestellt, das die USB-Unterstützung nur fehlerhaft funktioniert oder sogar gar nicht.
Wenn USB scheinweise gar nicht unterstützt wird, dann liegt das sehr wahrscheinlich an der Version von VirtualBox. Es gibt ja im Grunde zwei Versionen: Einmal die OSE (OpenSourceEdition) oder die ClosedSourceEdition wovon nur die Binaries veröffentlicht wurden.
Um die USB-Unterstützung zu bekommen muss man die ClosedSourceEdition installieren. Die gibt es auf der Webseite des Herstellers (http://www.virtualbox.org/wiki/Downloads).
Wenn man Probleme bei der Übertragung von Daten an den USB-Port hat (speziell bei Microcontrollerprogrammierung), dann muss man unbedingt das Paket „brltty“ deinstallieren. Ich habe gleich alle Abhänigkeiten die nicht mehr benötigt wurden mit gelöscht.
Bevor ich USB überhaupt aktivieren konnte musste ich noch eine Datei etwas abändern, da ich bei der Aktivierung des virtuellen USB-Ports diese Fehlermeldung erhielt „Could not load the Host USB Proxy Service (VERR_FILE_NOT_FOUND). The service might be not installed on the host computer.“
Um diesen Fehler zu beheben gehe wie folgt vor:
1. Öffne die Datei „/etc/init.d/mountdevsubfs.sh“ als superuser (z.B. sudo gedit /etc/init.d/mountdevsubfs.sh im Terminal ausführen)
2. Suche folgende Zeilen
#mkdir -p /dev/bus/usb/.usbfs
#domount usbfs “” /dev/bus/usb/.usbfs -obusmode=0700,devmode=0600,listmode=0644
#ln -s .usbfs/devices /dev/bus/usb/devices
#mount –rbind /dev/bus/usb /proc/bus/usb
3. Alle alle auskommentierten Zeilen „entkommentieren“ (also die Raute [#] vor jeder Zeile einfachlöschen)
4. Datei speichern und „sudo /etc/init.d/mountdevsubfs.sh start“ im Terminal ausführen
Dann sollte die Fehlermeldung nicht mehr auftauchen. Danke an „http://hillux.de/archives/67„.
Ich weiß leider nicht mehr genau wieso, aber bei mir war es nötig meinen Benutzer in die Gruppe „vboxusers“ einzufügen.
Dann sollte alles gehen.
Fujitsu-Siemens V5505
Heute ist mein neues Notebook gekommen.
Es wurde mit Windows TwinLoad geliefert (man kann wählen zwischen Windows XP und Windows Vista Business).
Ich habe keines der beiden Windows-Systeme installiert und habe direkt Ubuntu 8.04 installiert.
Erst die Festplatte neu partitionieren, dann Ubuntu installieren. Das ging auch ohne Probleme und keine zwanzig Minuten später lief das System völlig problemlos. Die komplette Hardware lief „Out-Of-The-Box“ – ich brauchte mich um keinerlei Einrichtung der Hardware kümmern. Auch die Desktop-Effekte brauchte ich nur per Knopfdruck zu aktivieren.
Weitere Erfahrungen mit dem Notebook folgen…
